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Amazon bald im Finanzsektor? Eine Theorie!

Amazon bald im Finanzsektor? Eine Theorie!

Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge, möchte Amazon zukünftig mit einer Bank kooperieren und Girokonten anbieten. Dafür ist der Online-Händler mit verschiedenen Banken, wie zum Beispiel JPMorgan Chase, im Gespräch. Mit dieser und Berkshire Hathaway Inc. prüft der Konzern momentan auch, ob ein Non-Profit Versicherungssystem möglich ist. Doch wie kann es nach den Girokonten weitergehen? Schließlich bekommt auch Amazon neue Ideen und gerade solch ein Weltkonzern macht nichts ohne Grund!

Plant Amazon den Einstieg in die Vermögensverwaltung? © Fer Gregory/Shutterstock.com

Amazon als Allfinanzkonzern?

Es deutet momentan sehr viel darauf hin, dass Amazon zu einem Allfinanzkonzern wachsen möchte, bzw. die Plattform dafür bieten möchte. Es wäre keine Überraschung, wenn Bezos’ Konzern eine Plattform baut, auf der diverse Banken ihre Finanzdienstleistungen anbieten können. Die Produkte, die dann besonders gut ankommen würden nach dieser Theorie dann von Amazon selbst kopiert und für die Endkunden preisgünstiger angeboten. Diese Prinzip ist bereits aus dem Einzelhandel mit “Hausmarken” bekannt.

Denkt man nun einen Schritt weiter, so wird man schnell zu dem Punkt “Data-Mining” kommen. Amazon könnte den Bezahlverkehr in Verbindung mit den Userdaten auswerten. Dadurch könnte man noch mehr Angewohnheiten der Nutzer erfahren und so das sein Angebot noch effizienter gestalten. Dadurch bin ich auf den Gedanken gekommen, dass der führende Online-Händler ein kostenloses Girokonto mit einer günstigen Versicherung, finanziert durch den Bereich der Vermögensverwaltung, anbieten könnte.

Die Folge: Amazon bekäme extrem viele Nutzerdaten. Diese könnten natürlich einerseits à la Facebook verkauft und andererseits auch genutzt werden, um die Userexperience zu erhöhen. Außerdem gäbe es einen intensiveren Wettbewerb in den Bereichen “Finanzwesen” und “Versicherungen”. Dieser wäre auch gut für den Endkunden, denn die bisherigen Anbieter für die angesprochenen Bereiche müssten entsprechend mit guten Angeboten reagieren, um einen größeren Kundenschwund zum neuen Konkurrenten zu vermeiden.

Der Weltkonzern könnte das Nutzererlebnis durch den Einstieg in den Finanzsektor verbessern! © violetkaipa /Shutterstock.com

Amazon mit Produkten für die Vermögensverwaltung?

Wenn man diesen Gedanken nun konsequent zu Ende denkt kommt man an der Variante der Vermögensverwaltung nicht vorbei. Denn der Schritt vom Girokonto zur Verwaltung der Kundengelder ist nicht weit. Denn durch das Girokonto wüsste Amazon, wer im Monat wie viel spart. Dadurch wäre es möglich, angepasste Angebote für den jeweiligen Nutzer zu erstellen.

Neben all diesen Möglichkeiten ist auch ein “Marktplatz” auf dieser Plattform für passiv- und aktivgemanagte Fonds denkbar. Die passenden Angebote könnten durch die Nutzer eingefügt werden. Diese Angebote wären durch die gegebene Transparenz vergleichbar, wodurch der einzelne Kunde das für sich Beste aussuchen könnte. Diese Vergleichbarkeit würde die Qualität entscheidend beeinflussen. Dadurch, dass die User die Angebote einfügen, könnte man über einen weiteren Punkt nachdenken: Social Investing!

Die Amazon Fonds könnten deutlich besser performen, als die heutigen Favoriten. © Andrey_Popov Images/Shutterstock.com

Amazon als Social-Investing-Anbieter?

Amazon könnte versuchen, die besten Anleger durch die Auswertung der möglichen Depot-Daten zu filtern. Diese könnten dann die Möglichkeit bekommen, ihre eigenen Fonds zu managen. Aufgrund der riesigen Nutzerzahl wäre es möglich, dass einige Amazon Fonds durchgehend ein höhere Wertentwicklung haben, als die der Fondsgesellschaften. Dieser Umstand würde die Branche ins Wanken bringen.

Egal, was der größte Vertrieb der Welt mithilfe der Zusammenarbeit mit Banken plant – die Zukunft des Konzerns bleibt spannend. Momentan steigt der Aktienwert der Aktie von Bezos’ Firma exponentiell! Ende Mai letzten Jahres hat der Konzern die magische Marke der 1000 Dollar geknackt. Bis heute hat die Aktie schon wieder über 50% zugelegt und bisher ist kein Ende in Sicht, denn die letzten Wochen hat die Aktie immer und immer wieder neue Allzeithochs gebildet.

Amazon steigt seit Jahren scheinbar ohne Widerstand.

Fazit

Dass Bezos mit seinem Konzern Amazon nun neben dem Online-Handel auch den Finanzmarkt dominieren möchte halte ich für wahrscheinlich. Auch denke ich, dass die Gespräche seitens Amazon mit Banken und Versicherungsanbietern ein guter Indikator dafür sind. Ob es so kommt, wie ich es mir denke, oder ganz anders – sicher ist: Es kommt etwas Großes auf uns zu! Was denkst du? Wird Amazon der Einstieg in den Finanzmarkt gelingen? Schreib es uns in den Kommentaren und bei WhatsApp!

Die Zukunft von Amazon bleibt spannend. ©ImageFlow/shutterstock.com

 

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