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Cambridge Analytica – Der bisher größte Facebook-Skandal!

Cambridge Analytica – Der bisher größte Facebook-Skandal!

Seit ein paar Tagen befindet sich Facebook in der schwersten Krise seit seiner Gründung. Das größte soziale Netzwerk wird zurecht kritisiert. Schließlich hat dies einen extrem großen Einfluss auf die allgemeine gesellschaftliche Stimmung zu Themen, wie zum Beispiel der Politik. Und wie sich mehrmals gezeigt hat, hat der Konzern dieses Werkzeug der Macht kaum unter Kontrolle. Was es mit dem Skandal auf sich hat und wieso dieser solche großen Folgen für Facebook kannst du in diesem Artikel lesen!

Was ist Cambridge Analytica?

Cambridge Analytica ist ein Datenanalyse-Unternehmen mit dem Slogan “Data drives all we do”. Diese Firma arbeitet mit großen Bevölkerungsdatensätzen. Aus diesen Big Data wird versucht, Eigenschaften, wie zum Beispiel die Sozialkompetenz, des einzelnen Individuums zu bestimmen. Der Hauptsitz von Cambridge Analytica ist in New York City, da dort zu Gründungszeiten die Datenschutzbestimmungen weniger streng als in Europa waren.

Doch was hat Facebook damit zu tun? Ganz einfach! Der Konzern Cambridge Analytica hat die Datensätze größtenteils von Facebook bezogen. Es ist allerdings falsch, hier von Datenmissbrauch, oder einem Datenleck seitens Facebook zu sprechen. Die Daten, die Cambridge Analytica ausgelesen hat, konnte jeder andere Nutzer auch einsehen. Der Unterschied ist nur, dass der US-Konzern diese Daten im großen Stil auf wissenschaftlicher Basis ausgewertet hat.

Cambridge Analytica hat wissenschaftlich zugängliche Nutzerdaten von Facebook im großen Stil ausgewertet. ©Pushish Images/shutterstock.com

Das Problem, was Facebook zur Zeit hat, ist eher, dass durch dieses Skandal der Bevölkerung bewusst geworden ist, wie viel Facebook über uns und wie leicht in der Theorie jede andere Firma das auch weiß. Und dass die perfekt optimierte Werbemaschinerie von Facebook genau das nutzen kann, damit man die Haltung der breiten Masse zu bestimmten Themen in gewisse Richtungen lenken kann, macht es nicht leichter für Facebook.

Denn Facebook hat 10 Jahre (2007 bis 2017) die personengebundene Werbung optimiert, aber sich nicht darum gekümmert, was überhaupt für Werbung geschalten werden konnte. So konnte man bis 2017 dunkelhäutige Personen aus der Zielgruppe ausschließen, um mal ein einzelnes Beispiel zu nennen. Auch war es möglich, gezielt antisemitisch orientierte Personen mit der Werbung zu erreichen.

Mittlerweile verdient Facebook pro Jahr nur durch Werbeanzeigen über 40 Milliarden US-Dollar und damit doppelt so viel wie alle deutschen Medien zusammen. Der Einfluss des Social-Media-Netzwerkes sollte damit klar sein. Und diese große Reichweite kann eben auch für Propaganda benutzt werden. Die Tatsache, dass Facebook genau das, also quasi sich selbst, nicht unter Kontrolle hat, bereitete dem Konzern zwischenzeitlich fast sechs Milliarden US-Dollar Wertverlust an der Börse.

Facebook konzentrierte sich nur darauf, wer welche Werbung gesehen hat, aber achtete nicht auf den Werbeinhalt. © Yeexin Richelle/Shutterstock.com

Der Einfluss auf den US-Wahlkampf

Die Mercers, welche den Wahlkampf von Donald Trump mit Beträgen in millionenhöhe unterstützten, nachdem Ted Cruz im Vorwahlkampf ausschied, schalteten die Firma Cambridge Analytica ein, welche darauf hin Persönlichkeitsprofile von über 220 Millionen US-Bürgern erstellte. Dadurch war es möglich herauszufinden, welche Themen besonders guten Anklang in der Bevölkerung fanden. Solche Themen waren unter anderem die Mauer zu Mexiko und die Immigration.

Nun ist die Frage, ob die Big-Data-Auswertung seitens Cambridge Analytica illegal ist. Denn dann hätte das Team von Trump Wahlkampf mit illegal erworbenen Daten betrieben. Sollte das der Fall sein, könnte sogar Trump selbst in Schwierigkeiten kommen, wenn sich herausstellt, dass er davon wusste, dass Daten illegal erworben wurden. Doch momentan befindet sich der Wahlkampfberater Steven Bender im Fadenkreuz der Ermittlungen, da dieser bis Mitte 2016 Vizepräsident bei Camebridge Analytica war.

Schlusswort

Natürlich ist es skandalös, dass Facebook seine eigene Macht nicht unter Kontrolle hat und das zeigt sich auch zurecht im Kursverlauf der Facebook-Aktie. Doch das ist ein Problem, welches nicht unlösbar ist. Daher wird der US-Konzern alles tun, um die Marktführung nicht zu verlieren. Für mich ist dieses Skandal also nur eine perfekte Möglichkeit, ein paar Punkte billiger in die Facebook-Aktie einzusteigen. Denn das soziale Netzwerk wird sich davon erholen.

Skandale großer Firmen bieten meist günstige Einstiegschancen. ©Freedomz/shutterstock.com

 

 

 

 

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