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CFD’s was sind sie und wie handelt man sie profitabel?

CFD’s was sind sie und wie handelt man sie profitabel?

Die meisten Retail-Trader haben nur ein sehr geringes Startkapital. Deshalb bietet es sich an, mit CFD’s zu traden. Durch die vielen Vorteile erlangen CFD’s immer größerer Beliebtheit in der deutschen Tradingszene.

Kein Wunder also, dass das Handelsvolumen dieser Finanzprodukte Jahr für Jahr steigt. Aber was sind CFD’s eigentlich und welche Vorteile bieten sie dir für dein Trading?

In diesem Artikel beantworte ich dir alle Fragen rund um das Thema CFD’s, sodass du eines der beliebtesten Finanzprodukte komplett verstehen kannst.

Was sind CFD’s überhaupt?

Das CFD gehört zu der Gruppe der Finanzderivate und steht ausgeschrieben für Contract for Difference. Übersetzt bedeutet das so viel wie Differenzvertrag. Ein Derivat liegt nur einem Basiswert zugrunde und als Trader erwirbst du somit keine Beteiligung oder ähnliches. Das bedeutet, wenn du ein CFD auf eine Aktie kaufst, bist du nicht an der Firma beteiligt.

Ein CFD stellt somit nur einen Vertrag mit deinem Broker dar. Es ist ein Vertrag zwischen dir und deinem Broker, eine Differenz auszuschütten – deshalb auch “Differenzvertrag”. Der Broker verpflichtet sich, eine Kursdifferenz auszuzahlen, solltest du Gewinne machen.

Lass’ es mich an einem Beispiel verdeutlichen:

Sagen wir; du kaufst dir ein CFD auf die Aktie von Adidas zu 100€. Der Broker verpflichtet sich nun die Differenz von dem aktuellen Kurs und deinem Verkaufspreis auszuschütten. Natürlich verpflichtest du dich dasselbe in die Gegenrichtung zu erfüllen. Wenn der Kurs nun auf 110€ steigt, zahlt dir der Broker den Gewinn von 10€ aus. Sollte der Kurs auf 90€ fallen, schuldest du dem Broker 10€.

Du kannst das CFD kaufen und verkaufen, wann du möchtest – also ist es letztendlich wie bei einer “echten” Aktie. Du besitzt diese Aktie jedoch nur synthetisch und nicht wirklich. Warum man das macht, erklären wir dir nun im Folgenden.

CFD's sind die beliebtesten Finanzprodukte bei Retailtradern.

CFD steht für Contract for Difference und stellt einen Vertrag zwischen Broker und Trader da. © ImageFlow/Shutterstock.com

Die Vorteile von CFD’s

Hebel und Margin

Um den großen Vorteil von CFD’s zu verstehen, ist es wichtig, die Begriffe Hebel und Margin zu kennen. Am einfachsten ist es auch hier mit einem Beispiel zu arbeiten.

Wenn du mit CFD’s tradest, hinterlegst du nur einen sehr geringen Teil des Handelsvolumen selber. Denn beim CFD Trading gewährt dir der Broker einen Kredit. Das Kapital, welches du selber einsetzt ist die sogenannte Margin. Je niedriger deine Margin, also dein eigenes Kapital ist, desto höher wird dein Hebel ausfallen.

In konkreten Zahlen heißt das folgendes:

Angenommen du möchtest 10000€ in die Adidas Aktie investieren. Dabei fordert dein Broker eine Mindestmargin von 1% des investierten Kapitals, also 100€. Teilst du das gesamte Handelsvolumen durch die Margin erhälst du deinen Hebel. In unserem Beispiel haben wir einen Hebel von 100. Das bedeutet, dass du lediglich ein Hundertstel des Handelsvolumen selbst hinterlegen musst. Sobald du die Position wieder schließt, bekommt der Broker wieder sein Geld automatisch zurück und du streichst den Gewinn oder Verlust ein.

Wieso macht man das?

Nehmen wir mal an, dein Tradingkonto ist mit 10.000€ kapitalisiert. Dann hättest du bei dem oben genannten Trade kein freies Kapital mehr zur Verfügung. Durch den Hebel kannst du jedoch mehrere Positionen dieser Größenordnung gleichzeitig offen haben.

Shortselling

Das man auf fallende Kurse setzen kann, ist für die meisten Trader ganz normal. Allerdings hat man diesen Vorteil auch nur mit CFD’s. Eine Aktie zu shorten ist nur schwer möglich.

Man müsste mit seinem Broker eine Wertpapierleihe beantragen und diese Leihe wäre dann auch deutlich komplizierter. Erst durch die Einführung von CFD’s wurde es möglich, mit einem kleinen Konto automatisiert von Kursverlusten zu profitieren.

Das stellt für viele Trader einen enormen Vorteil dar, da man nicht darauf angewiesen ist, dass die Märkte steigen, sondern man von jeder erdenklichen Lage profitieren kann.

Transaktionskosten

Die üblichen Kosten für einen Handel entfallen beim CFD Trading zu sehr großen Teilen. Der Broker verdient sein Geld mit dem Spread oder durch die Finanzierungsgebühren. Deshalb liest man häufig, dass das Trading mit CFD’s kommissionsfrei ist. Das stimmt auch: Man zahlt meistens keine Kommissionen, sondern nur den Spread und beim Halten der Position über Nacht die Finanzierungsgebühren.

Statistiken zum CFD Trading

Ich habe dir noch ein paar Statistiken mitgebracht, um dir zu verdeutlichen, wie beliebt CFD’s wirklich sind. 

Immer mehr Leute entscheiden sich dazu mit CFD's zu traden.

Immer mehr Leute entscheiden sich dazu mit CFD’s zu traden.                                                                                                                                                              

Indizes sind die am meisten gehandelsten CFD's

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