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Der Broker – Dein Geschäftspartner!

Der Broker – Dein Geschäftspartner!

Beim Trading hast du mehr oder weniger direkten Kontakt zu deinem Broker. Bei jeder einzelnen Order bist du auf deinen Broker angewiesen, denn nur zugelassene Handelsteilnehmer dürfen am Börsengeschäft teilhaben. Du als einzelner Trader hast keine Handelszulassung. Deshalb musst du dich an einen sogenannten Broker wenden. Das kann eine große Bank, oder aber auch eine spezialisierte Wertpapierhandelsbank sein.

Der Begriff “Broker”  steht in diesem Kontext für einen Marktteilnehmer an der Börse, welcher Kauf- und Verkaufsaufträge von Anlegern, bzw. seinen Kunden, ausführt. Was erwartest du von deinem “Geschäftspartner”? Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft? Dann lies dir diesen Artikel unbedingt durch! Heute zeige ich dir, welche Brokerarten es gibt und worauf du bei der Wahl achten solltest! Denn dein Geld solltest du nicht blind irgendwem anvertrauen!

Du bist auf einen Broker angewiesen, da du keine Handelszulassung hast. ©Freedomz/shutterstock.com

Die verschiedenen Brokerarten

Der Market Maker

Dieser stellt seinen Kunden eigene Kurse über einen Dealing Desk zur Verfügung. Der Anleger handelt direkt mit seinem Broker, ohne dass die Order an die Börse oder in den Interbankenmarkt weitergeleitet werden. Diese Tatsache verführt den ein oder anderen Broker dazu, einzelne Positionen nicht zu hedgen, d.h. diese abzusichern, oder gar gegen einzelne Kunden zu handeln.

In der Regel können die Kunden auch auf Preise handeln, welche denen der Börse entsprechen, was allerdings kein “Muss” ist. Meistens sind die Gebühren bei Market Makern auch etwas höher. Das betrifft vor allem die Spreads. Besonders gefürchtet seitens der Trader sind Kursbeeinflussungen und das sogenannte SL-Hunting. Lese also unbedingt die AGBs und achte dabei besonders darauf, wie die Preise zustande kommen und welche dir abgerechnet werden! Ich rate aber dazu, die Finger von Market Makern zu lassen!

Finger weg von Market Makern! © Wichy/shutterstock.com

ECN-Broker

Die Abkürzung “ECN” steht für “Electronic Communication Network”. Bei Handelsteilnehmern dieser Art werden die Order der Kunden direkt in den Interbankenhandel weitergeleitet. Das heißt auch, dass dem Kunden bessere Preise zur Verfügung stehen, es weniger Gebühren durch niedrigere Spreads gibt, und dass es eben kein SL-Hunting oder Kursbeeinflussung durch deinen “Geschäftspartner” gibt. Ich selbst bin auch bei einem ECN-Broker, da das m.M.n. die beste Wahl ist.

STP-Broker

STP steht für “Straight Through Processing”. Hier werden die Kundenorder direkt an eine Bank weitergeleitet, welche wiederum im  Interbankenmarkt ein Teilnehmer ist. STP-Broker versichern dir, dass sie nicht in deine Order eingreifen und sich diese nicht einmal ansehen. Weitergegeben wird dein Order dabei an die Bank, auch Liquidity Provider genannt, welche zu diesem Zeitpunkt den besten Preis bietet.

IB

Die “Introducing Broker” unterhält eine Kooperation mit einem “echten” Broker. Ein IB hat direkten Kontakt zum Kunden. Die eigentliche Orderausführung und deren Verwaltung wird aber vom Kooperationspartner übernommen. Sehr viele CFD- und Forexbroker in Deutschland sind eigentlich ein IB von ausländischen Firmen, welche deren Handelsplattform anbieten und den deutschen Support übernehmen.

Es gibt viele verschiedene Brokerarten, was die Auswahl nicht einfacher macht. Ich halte einen ECN-Broker allerdings für die beste Wahl. ©NiTiKRAN PHOTOGRAPHER/shutterstock.com

Der richtige Broker für dich!

Nun kennst du die verschiedenen Brokerarten. Doch welche ist die richtige für dich? Erstelle dir am besten eine Checkliste mit einer Priorisierung der Ansprüche, welche du an deinen Handelsteilnehmer hast. Auf dieser Liste sollte zum Beispiel stehen, welche Produkte du überhaupt handeln möchtest( Aktien, Derivate, Zertifikate, ETFs, etc.) und welche Brokerart es sein soll.

Ganz wichtig ist bei der Brokerwahl auch die Sicherheit. Schließlich zahlst du dort unter Umständen eine Menge Geld ein! Du solltest dich also fragen, wo dein ausgewählter Marktteilnehmer seinen Firmensitz hat und von welchen Institutionen er reguliert wird. Hier solltest du die Umstände des “europäischen Passes”, geschaffen durch den europäischen Binnenmarkt, beachten.

Ein ausländischer Broker ist prinzipiell nichts Schlechtes. Nur solltest du hinterfragen, wie einfach du an dein Geld kommst, wenn der Broker seine Pforten schließt. Auch die Mitgliedschaft des Marktteilnehmers deines Vertrauens in einer Entschädigungseinrichtung ist wichtig, damit deine Konten bis zu einer gewissen Höhe abgesichert sind. Auch da solltest du dich unbedingt informieren!

Ganz wichtig ist auch der Kundensupport. Ist einer vorhanden und wenn ja: Wie qualitativ hochwertig ist dieser? Denn das ist deine erste Anlaufstelle, wenn du mal Probleme hast. Auch ist es nützlich, wenn du dich über die Gebühren und die Verzinsung informierst. Es gibt noch außerordentlich viele andere Fragen, welche essentiell sind. Doch diese hier alle zu verfassen würde den Rahmen sprengen. Trotzdem bin ich mir sicher, dass ich dir mit dem heutigen Artikel eine bessere Übersicht über das Thema geben konnte!

Gerne kannst du dir auch noch unsere Broker ansehen, die wir dir empfehlen können. Dadurch hast du es vielleicht einfacher am Anfang den Überblick zu behalten. Schau doch mal hier vorbei.

Du musst dich mit vielen Dingen auseinander setzen, damit du weißt, welcher Broker nun der Beste für dich ist. ©Mangostar/shutterstock.com

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