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Analyse

Diese drei Trades machen Dich im Crash reich!

Diese drei Trades machen Dich im Crash reich!

Auf Gold setzen? Bitcoin kaufen? Fehlanzeige!

 

Vermeintlich altbewährte Krisenwährungen sind im Crash genauso betroffen wie der Gesamtmarkt selbst. Warum auch die Kurse von Gold & Bitcoin abstürzten, haben wir in diesem Artikel erklärt. Wenn die Flucht in diese Werte also nicht gelingt, was gelingt dann im Corona-Crash?

Es gibt drei Strategien.

 

Möglichkeit #1: Volatilität

Die Volatilität an den Märkten, also die Schwankungsbreite, nimmt in Krisenzeiten stark zu. Wenn sich Marktteilnehmer panisch und schnell verhalten, bewegen sich die Kurse stark. Mit sogenannten Volatilitätsindizes lässt sich damit der Grad der Nervosität für ganze Märkte feststellen. Werfen wir einmal einen Blick auf den VDAX (implizierte Volatilität):

Die Angst der Marktteilnehmer, die Volatilität, nimmt in der Krise stark zu. Sinkt sie hingegen, ist das ein Zeichen von Beruhigung.

 

Wie aber lässt sich von der Börsenhektik profitieren?

Broker wie z.B. XTB bieten Trades mit Volatilitätsindizes an. Ganz normal wie mit anderen Charts kannst Du dort also mit Stopp Loss und Gewinnmitnahme arbeiten. Auch Charttechnik kannst Du für diese Indizes anwenden.

Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, Zertifikate oder Optionsscheine, welche die Entwicklung des VDAX-New nachbilden, zu handeln. Problematisch sind jedoch die sogenannten Rollverluste, denn die Indexabbildung erfolgt über Derivate, welche regelmäßig verfallen, wodurch der Produktemittent gezwungen ist, turnusmäßig in das nächstfällige Derivat zu rollen, wodurch regelmäßige Kosten entstehen.

 

Möglichkeit #2: Einzelwerte

In Krisenzeiten gibt es natürlich immer Unternehmen, die von den besonderen Umständen profitieren. Dazu zählen momentan vor allem Biotech-Unternehmen oder diejenigen Unternehmen, die etwa Atemschutzmasken herstellen. Werfen wir einmal einen Blick auf die ALPHATEC PRO Aktie, einem Hersteller von medizinischem Equipment:

 

Vor der Krise kaum Bewegung, mit Ausbruch der Krise ein Ausbruch des Kurses.

 

Firmen aus diesem Segment dürften momentan gefüllte Auftragsbücher haben und eignen sich somit für ein Investment. Doch Achtung: Die Kurse spiegeln nicht unbedingt den tatsächlichen Wert des Unternehmens wieder. Oftmals steckt ein Hype dahinter, der genauso schnell wieder verschwinden kann. Einzelwerte sind sehr News-anfällig.

Viel sicherer ist da unsere Möglichkeit Nummer 3:

 

Möglichkeit #3: Den Gesamtmarkt kaufen

 

Aber nicht einfach irgendwie, sondern gestaffelt. Denn das Tief kennt keiner. Niemand weiß, wann die billigsten Kurse für einen Kauf erreicht sind. Wenn wir aber vom Gesamtmarkt überzeugt sind und daran glauben, dass die Börse im Schnitt 7-8% pro Jahr erwirtschaftet, gibt es eine raffinierte Methode, einen dennoch sehr günstigen Einstiegspreis zu ergattern:

Nicht alles Pulver am Anfang verschießen

 

Sobald die Kurse zu fallen beginnen, kann mit dem Nachkauf begonnen werden. Aber wie folgt:

Je tiefer die Kurse fallen, desto mehr kauft man nach.

Das bedeutet nämlich, dass sich der durchschnittliche Einkaufspreis mit dem Markt nach unten bewegt. Ein Beispiel:

Eine Aktie, die vor dem Crash bei 100€ steht, fällt auf 60€.

Bei 90€ kaufe ich 1 Aktie,  bei 80€ 2, bei 70€ 3 und bei 60€ 4. Mein Durchschnittlicher Einkaufspreis liegt also bei (90+160+210+240)/10 = 70€ Ziemlich nah beim Tief!

 

Beginnen die Märkte nun wieder zu steigen, ist man ideal aufgestellt.

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