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Analyse

2008 vs. Corona: Wo liegen die Unterschiede?

2008 vs. Corona: Wo liegen die Unterschiede?

Die aktuellen Handelstage gehen in die Geschichtsbücher ein

In nur 28 Tagen hat der Dax fast 40 Prozent eingebüßt. Das ist der schnellste Absturz des Aktienmarkts, den es in Deutschland je gab.

Die brutale Schnelligkeit des derzeitigen Börsencrashs wird noch deutlicher, wenn man ihn mit der globalen Finanzkrise von 2008 vergleicht.

Der Corona-Crash im Vergleich zu anderen Krisen:

Quelle: Refinitiv Datastream / Reuters / Spiegel

 

Trotz der besonderen Schnelligkeit des Crashs gibt es bemerkenswerte Analogien zu anderen Einbrüchen. Diese decken wir in diesem Artikel auf und Du wirst mit Wissen für die kommenden Crashs gewappnet, denn eines ist sicher:

Rückkehr zum Durchschnitt

An der Börse gibt es bei den meisten Indizes statistisch gesehen eine Rendite von 7-8% pro Jahr. Nicht mehr und nicht weniger. Deshalb lohnt sich bereits blindes Investieren auf den Gesamtmarkt im Vergleich zum Sparkonto. Bei dem Wert handelt es sich allerdings um einen Durchschnittswert, der natürlich gerade in Hausse-Phasen gerne einmal überschritten wird. Sehen wir uns einmal diesen Durchschnittswert über den DAX gelegt an:

 

Das Bild zeigt ganz klar: Im Schnitt gibt es 7-8% Rendite.

Mit dem aktuellen Crash nähern wir uns also wieder dem gesunden Durchschnitt. Man sieht auch, dass wir uns kurz vor dem Crash weit davon entfernt haben.

Dem Bild entnimmt man auch: Historische Kurseinbrüche ergeben historische Kaufchancen!

 

Wie ihr diese am besten nutzt, erfahrt ihr hier bei teamtrader.  Es gibt aber noch etwas bemerkenswertes:

 

Absicherung mit Gold & Bitcoin ging schief. Warum fallen die vermeintlich sicheren Krisenwährungen?

 

Wer dachte, er sei mit Gold und Bitcoin vor einem Crash sicher, dachte falsch.

Sowohl das physische Gold als auch das “digitale Gold” hat mit Crash-Beginn kräftig Federn gelassen. Woran liegt das? Zunächst einmal muss man erwähnen, dass das gar nichts so besonderes ist:

Gold fiel auch in vergangenen Krisen mit dem Gesamtmarkt

 

Wie kommt diese Korrelation zustande? Vor der Krise wurde viel auf Kredit gezockt. Sobald dieses Konzept schief geht und Kurse fallen, brauchen Händler vor allem eines: Cash.

Um Cash zu erhalten und Positionen zu decken, wird alles aus dem Bestand verkauft. Auch Gold und Bitcoin.

Diese These lässt sich leicht überprüfen, indem man sich den US-Dollar Index ansieht:

 

Der USD-Index vergleicht den US-Dollar zu einem Korb aus anderen Währungen. An dessen Anstieg lässt sich die Flucht in Cash ganz klar ablesen.

So lässt sich erklären, warum zu Beginn eines Crashs fast alle Werte fallen. Diesen Beitrag findet ihr zusammen mit weiteren Informationen hier noch einmal als Video:

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  1. Pingback: Diese drei Trades machen Dich im Crash reich! - teamtrader

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