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Erfolgsquote im Daytrading: Wie viele schaffen es wirklich?

Erfolgsquote im Daytrading: Wie viele schaffen es wirklich?

Hast du dir schon mal die Frage gestellt, wie hoch die Erfolgsquote im Daytrading ist? Wenn ja, dann kann ich dir diese Frage ein für alle Mal beantworten.

Denn in diesem Artikel stellen wir dir eine Statistik von einem Broker vor, die diese Frage eindeutig beantwortet. Danach werde ich drauf eingehen, warum die Statistik so ausgefallen ist.

Wie hoch ist die Erfolgsquote im Daytrading?

Ich will dich nicht lange zappeln lassen und dir gleich die Erfolgsquote erzählen. Jedoch muss ich dir die Statistik vorher etwas erklären, damit du sie nachvollziehen kannst.

Bei der Statistik wurden ca. 83.000 Trader untersucht, welche bei eToro gehandelt haben. All diese Trader haben mit echtem Geld gehandelt und haben mindestens 3 Trades in dem untersuchten Zeitraum abgesetzt.

Natürlich werden jetzt viele sagen, dass 3 Trades ja kein repräsentatives Ergebnis ist. Absolut richtig! Aber 3 Trades waren nur die Mindestanzahl und nicht der maximal Wert.

Was aus der Statistik herausgekommen ist, ist das 79,5% der Trader Geld verloren haben und im Durchschnitt lag der Verlust bei etwa 36% des Kontos. In der Statistik unten kannst du diese Ergebnisse nachvollziehen.

An der y-Achse ist die Anzahl der Trader zu sehen und auf der x-Achse die Gewinne oder Verluste im letzten Jahr.

An der y-Achse ist die Anzahl der Trader zu sehen und auf der x-Achse die Gewinne oder Verluste im letzten Jahr.

Wieso ist die Erfolgsquote im Daytrading so niedrig?

Wenn man sich die Zahlen anschaut, fragt man sich schnell, wieso die Erfolgsquote im Daytrading so niedrig ist. Ich möchte dir ein paar Gründe vorstellen, warum die Erfolgsquote im Daytrading so niedrig sein könnte.

Das Zeitproblem

Es scheint im ersten Augenblick paradox zu wirken, aber das Daytrading erfordert sehr viel Zeit! Nur weil man eine Position in einem niedrigen Timeframe eröffnet und nur einen Tag hält, heißt das nicht, dass man wenig Zeit dafür benötigt. Nämlich genau das Gegenteil ist der Fall.

Erfolgreiche Daytrader sitzen den ganzen Tag vor ihren Bildschirmen und beobachten den Markt. Denn es erfordert sehr viel Zeit im Daytrading, auf die richtigen Signale zu warten und diese dann zu handeln und zu managen.

Die meisten privaten Trader haben nicht die Zeit, sich stundenlang vor den PC zu setzten und den Markt zu beobachten. Aber weil es trotzdem so viele versuchen, scheitern auch so viele und die Statistik fällt dementsprechend aus.

Das Kapitalproblem

Dieses Problem erklärt nicht nur die niedrige Erfolgsquote im Daytrading, sondern die niedrige Erfolgsquote im Trading allgemein.

Denn viele Trader begeben sich an die Finanzmärkte mit einem viel zu kleinen Startkapital. Es wird versucht mit 500€ zu traden und vernünftige Stops  zu setzen! Aber das ist einfach nicht möglich mit so einem kleinen Konto.

Selbst wenn man mit Microlots im Forexmarkt handelt, sind viele sinnvolle Stops immer noch zu weit entfernt. Deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man wirklich mit einem kleinen Konto an der Börse handeln möchte.

Als absolutes Minimum würde ich 1000€ festlegen, um einigermaßen professionell an der Börse handeln zu können. Dieses kleine Kapital ist aber auch nur mit dem passenden Broker vereinbar!

Es gibt einige Gründe, warum die Erfolgsquote im Daytrading so gering ist

Es gibt einige Gründe, warum die Erfolgsquote im Daytrading so gering ist © wsf-s/Shutterstock.com

Welche Alternativen gibt es zum Daytrading?

Das Daytrading kann als Königsdisziplin im Trading angesehen werden und deshalb wird es auch nur von so wenigen Händlern beherrscht. Aber was für einen Tradingstil kann man als privater Trader betreiben ohne gleich so viel Geld zu verlieren? 

Es gibt zwei große Alternativen zum Daytrading: das Swingtrading und das Positionstrading.

Beim Positionstrading konzentrierst du dich darauf, von großen und langen Kursbewegungen zu profitieren. Hierbei werden Positionen oft Monate gehalten.

Die andere Alternative ist das Swingtrading. Auf diese Form des Tradings hat sich teamtrader spezialisiert. Es bildet den Mittelweg zwischen Daytrading und Positionstrading und ist darauf ausgelegt, Positionen für ein paar Tage bis Wochen zu halten. Dabei möchten wir uns kleine Kursbewegungen in einem großen Trend herausschneiden und davon profitieren. 

Was für ein Trading kann man als Privater betreiben?

Was für ein Trading kann man als Privater betreiben? © TZIDO SUN/Shutterstock.com

Mein Fazit zu der Erfolgsquote im Daytrading

Nur rund 20% aller aktiven Daytrader sind wirklich erfolgreich. Diese Zahl sollte einem zum Nachdenken anregen. Zudem weißt du und ich, dass diese Zahl noch sehr optimistisch ist. In der Wirklichkeit sind deutlich weniger Daytrader langfristig erfolgreich!

Außerdem sollte man seine aktuelle Lebenslage begutachten und schauen, welche Art von Trading wirklich zu einem passt.

Ich bin der Meinung, dass Daytrading nur etwas für Personen ist, die genug Zeit haben, um sich damit zu beschäftigen. Denn wenn man jeden Abend nach der Arbeit noch gestresst versucht, irgendwelche Trades abzusetzen, dann kann man nicht erfolgreich damit sein.

Als privater Trader sollte man sich auf das Positions- oder Swingtrading konzentrieren und sich so viel Zeit und Geld sparen. 

Wenn du dich für die Studie interessierst, in diesem Blog wurde sie veröffentlicht.

Betrachte deine Situation ganz neutral und entscheide dich dann für deine Tradingphilosophie

Betrachte deine Situation ganz neutral und entscheide dich dann für deine Tradingphilosophie © GaudiLab/Shutterstock.com

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