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Mentales Tradingtagebuch: Überprüfe deine Emotionen

Mentales Tradingtagebuch: Überprüfe deine Emotionen

Wenn Trader alles Wichtige haben um an der Börse erfolgreich zu werden, haben sie nur noch eine große Hürde vor sich. Denn wenn Trader profitable Strategien haben, Routinen, Tradingsoftware und Wisse rund um Statistik, dann können sie nur noch an ihrer mentalen Stärke scheitern. Ein mentales Tradingtagebuch kann dabei Abhilfe leisten, dazu gleich mehr.

Selbst wenn Strategien profitabel sind, müssen sie auch wirklich richtig umgesetzt werden. Dazu wird aber eine gewisse mentale Stärke benötigt. Sollte eine profitable Strategie zum Beispiel in einen Draw Down geraten, dann darf man trotzdem nicht von ihr abweichen und muss sie trotzdem weiter handeln.

Dieser Problematik erliegen allerdings sehr viele Trader. Aber es gibt eine ganz einfache Möglichkeit, um sich gegen diesen Risikofaktor abzusichern. Des Rätsels Lösung nennt sich “Mentales Tradingtagebuch”. In diesem Artikel möchte ich dir genau diese Methode vorstellen und dir zeigen, wie du dadurch ein besserer Trader werden kannst.

Wie funktioniert ein “Mentales Tradingtagebuch”?

Die meisten Trader kennen nur das traditionelle Tradingtagebuch. Dabei werden die verschiedenen Trades aufgeschrieben mit Merkmalen wie Einstieg, Ausstieg etc. Dieses Tradingtagebuch ist gut dazu, um sein Trading von der technischen Seite aus zu verbessern. Wenn man aber an den Emotionen arbeiten will, muss man ein mentales Tradingtagebuch führen.

Emotionen verhalten sich nämlich ganz anderer als Traders. Alles was du für ein mentales Tradingtagebuch brauchst, ist ein Stift und ein kleines Notizbuch. Wir wollen keine großen Statistischen Auswertungen oder so machen, sondern nur Gefühle, Gedanken und Emotionen dokumentieren.

Wenn du nun einen Trade eröffnet hast, fängt deine Arbeit für das mentale Tradingtagebuch an. Du musst dich nun beobachten und schauen wie du auf bestimmte Situationen reagierst. Was ist, wenn du plötzlich stark im Gewinn bist? Welche Gedanken, Emotionen und Handlungen hast du dann?

Es geht darum herauszufinden, wo du mental vielleicht noch etwas schwach bist. So kannst du zum Beispiel herausfinden, dass du in Gewinnphasen immer nervös wirst und deshalb zu streng mit deinem Stop bist. Wenn du den Fehler erstmal gefunden hast, dann kannst du daran arbeiten.

Wann sollte man ein “Mentales Tradingtagebuch” führen?

Nicht jeder Trader muss so eine Art von Dokumentation durchführen. Denn im Gegensatz zum Tradingjournal ist ein Tradingtagebuch nur eine Ergänzung, um sich zu verbessern. Solltest du nachweislich profitable Strategien haben, die statistisch nachgewiesen profitabel sind, du aber trotzdem nur Verluste machst, dann macht es Sinn.

Dann liegt es nämlich nicht mehr an den Strategien, sondern eindeutig an DIR. Das ist kein Vorwurf, aber etwas woran du arbeiten musst, wenn du profitabel sei möchtest. Wenn die Strategien funktionieren heißt das nämlich, dass nur du das Problem sein kannst. Durch diese Methode kannst du dir aber gut helfen.

Wie oben schon beschrieben, benötigst du dafür kein besonderes Journal. Ein paar Zettel und ein Stift sollten reichen, um deine Emotionen zu dokumentieren. Sobald du ein paar Aufzeichnungen hast, kannst du beginnen deine Psychologie auszuwerten. Achte dabei besonders auf die Tradeumstände und ob sich dort etwas ähnelt.

Ein mentales Tradingtagebuch macht dann SInn, wenn du bereits profitable Strategien hast.

Ein mentales Tradingtagebuch macht dann Sinn, wenn du bereits profitable Strategien hast. ©Marijus Auruskevicius/shutterstock.com

 

 

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