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Analyse

TESLA von der Krise KOMPLETT verschont? Neues Allzeithoch voraus!

TESLA von der Krise KOMPLETT verschont? Neues Allzeithoch voraus!

Tesla-Aktie nach den Zahlen im Aufwind

Wenn man sich die Aktie des Elektroautoherstellers Tesla im Moment ansieht, scheint die Krise vergessen bzw. nie dar gewesen zu sein. Auf dem Weg zum neuen Allzeithoch hat sich die Aktie vom mittelfristigen Tief sage und schreibe 140% erholt.

 

Die Tesla Aktie im Aufwind

 

Zwar wurde vor kurzem ein Reichweitenrekord mit einem Tesla Model S aufgestellt, bei dem der Stromer über 1000km mit durchschnittlich 38km/h zurücklegte, doch sind das nicht die Zahlen, die Anleger begeistern.

 

Es sind Umsatz- und Gewinnsteigerung, Zahlen über den Analystenschätzungen, 90 Prozent Kursplus in diesem Jahr – Meldungen, die man in Zeiten der Corona-Krise selten liest. Der US-Elektroautohersteller machte in den Monaten Januar bis März 16 Millionen Dollar (Vorjahr: 14,7 Millionen Euro) Gewinn, wie das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Somit schreibt Tesla zum dritten Mal in Folge schwarze Zahlen!

Zum Vergleich im Vorjahreszeitraum: Ein Minus von 702 Millionen Dollar.

 

white coupe

Symbolbild: Ein Tesla Model 3, das Auto für die Massen.

Tesla lieferte im vergangenen Quartal mehr Autos aus, als erwartet. In den drei Monaten bis Ende März wurden knapp 88.500 Stück ausgeliefert, 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Hergestellt wurden 102.672 Fahrzeuge. Der Großteil entfiel auf das Model 3, oben im Bild, mit dem Tesla sich im Massenmarkt etablieren will. Im laufenden Quartal soll die Fertigung des Kompakt-SUV Model Y in Gang gebracht werden.

 

Auch bei TESLA: Fabriken wegen Corona geschlossen

Auch Tesla bleibt, trotz guter Zahlen, nicht von Corona verschont. Man hat sich eigentlich vorgenommen, in diesem Jahr über 500.000 Autos auszuliefern, nach 367.500 im Vorjahr. Das Unternehmen hält dies weiter für möglich, gibt aber wegen der hohen Ungewissheit keinen Ausblick für Gewinn und Cashflow im Gesamtjahr ab.

“Es ist schwer vorherzusagen, wann die Fahrzeugproduktion und die globale Lieferkette wieder zu ihren vorherigen Niveaus zurückkehren werden”, hieß es im Geschäftsbericht. Erst bei der Vorlage der Q2-Zahlen in drei Monaten will Musk eine Prognose wagen.

Bei der Einführung der Ausgehbeschränkungen hatte Musk zunächst versucht, eine Ausnahmeerlaubnis für den Weiterbetrieb der Tesla-Fabrik in Fremont zu bekommen – scheiterte aber damit an den Behörden. Die Ausgangsbeschränkungen in der US-Region wurden am Mittwoch bis Ende Mai verlängert.

 

Tesla mehr wert als Volkswagen und BMW zusammen

Die Autobranche wird zur Zeit revolutioniert. Auch in Zukunft wird es noch wichtig sein, von A nach B zu kommen – es kann jedoch sein, dass man währenddessen mit ganz anderen Dingen beschäftigt ist. Genauso, wie man mit einem Smartphone heute auch immer noch telefonieren kann – entscheidend sind jedoch andere Aspekte.

Tesla hat in Sachen Technisierung einen gewaltigen Vorsprung und wird zum Dominator in der aktuellen Branche. Jedenfalls, wenn man den Aktienkursen glaubt.

 

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