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Tradingjournal: Alles was du dazu wissen musst!

Tradingjournal: Alles was du dazu wissen musst!

Jeder hat schon mal gehört oder gelesen, dass das Führen von einem Tradingjournal absolut notwendig ist. Das Problem ist, dass die wenigsten wissen, wieso sie ein Tradingjournal führen sollen. Außerdem fehlt oft ein Leitfaden, wie ein gutes Journal aussieht.

Das Tradingjournal sollte definitiv nicht dafür da sein, alle Trades einfach stumpf aufzuschreiben und zu dokumentieren. Wenn es so einfach wäre könnte ich auch den Kontoauszug von meinem Broker benutzen!

Aber welche Aufgabe hat ein Tradingjournal dann? Wie führt man es richtig und welche Verbesserung kann man sich davon erhoffen?

Diese und viele weitere Fragen werde ich dir in diesem Artikel beantworten und dafür sorgen, dass du ein Profi im Führen deines Tradingjournal wirst! 

Welche Aufgabe hat dein Tradingjournal?

Es gibt leider zu viele Trader die ein “Tradingjournal” führen, aber überhaupt nicht wissen, dass sie ihre Zeit verschwenden.

Diese Trader machen von jedem ihrer Trades einen Screenshoot und markieren sich Ein-und Ausstieg, sowie die Stopführung. Nur leider kann man das nicht als richtiges Tradingjournal bezeichnen!

Denn  ein Tradingjournal hat eine ganz andere wichtige Aufgabe: All‘ deine Trades müssen sorgfältig dokumentiert werden, sodass eine vernünftige Auswertung & Fehleranalyse vorgenommen werden kann.

Das Tradingjournal als Qualitätsmanager

So eine Analyse ist aber nicht möglich, wenn du dir einfach ein paar Bilder machst und ein paar Daten daneben pinselst! Nach 100 Trades sitzt du dann vor einem Berg von Bildern und kannst keine qualitative Aussage machen, wo die Fehler in deinem Trading liegen. Deshalb ist es von enormer Bedeutung, dass du dein Tradingjournal digital führst! 

Das Tradingjournal erfüllt somit die Aufgabe des Qualitätsmanagements in deiner eigenen ,,Trading-Firma“. Sobald du ein Tradingjournal nicht digital führen kannst, kannst du eine sogenannte Sammelauswertung nicht auf einfache Weise durchführen.

Du kannst beispielsweise nicht sortieren, welche Märkte du auswerten möchtest oder wie groß dein durchschnittlicher Draw Down war. So eine Auswertung kann man als Person nur schwer durchführen und sollte sich deshalb lieber auf ein Computerprogramm verlassen.

Verabschiede dich also von deinem alten Notizbuch und vergesse bitte auch die Screenshoots! Die beste Möglichkeit seine Trades auszuwerten, ist ein Computer und darauf solltest du dich konzentrieren!  

Dein Tradingjournal muss unbedingt digital geführt werden!

Dein Tradingjournal muss unbedingt digital geführt werden! © endlesssea2011/Shutterstock.com

DAS MUSS EIN TRADINGTAGEBUCH ENTHALTEN!

Die primär wichtigsten Werte, die im Journal auftauchen müssen, sind folgende:

  • Einstiegslevel?
  • Ausstiegslevel?
  • Uhrzeit und Datum vom Einstieg!
  • Uhrzeit und Datum vom Ausstieg!
  • Welcher Markt?
  •  Richtung (long/short)?
  •  Zeiteinheit?
  •  Strategie?
  • Wie groß ist das Risiko?
  • Gebühren?
  • Haltedauer?
  • Das Ergebnis des Trades!
    • … in CRV ausgedrückt
    • … in Euro ausgedrückt
  • Welche Fehler wurden begangen?

Welche Fragen dich weiter bringen

Wenn du diese Werte in deinem Journal festgehalten hast, dann wird es dir leicht fallen Fehler zu entdecken und sie entsprechend zu vermeiden. Ich habe dir mal ein paar Fragen aufgeschrieben mit denen du dein Trading nach Fehlern untersuchen kannst, um so noch besser zu werden:

  • Zu welchen Wochentagen / Tageszeiten war ich wie profitabel / unprofitabel?
  • In welchen Märkten war ich wie profitabel / unproftitabel? 
  • Mit welchen Strategien war ich wie profitabel / unproftitabel? 
  • Was war mein durchschnittliches CRV? Und passt das zur vorher festgestellten Statistik? 
  • Welche Fehler habe ich oft gemacht, und waren diese ausschlaggebend für die Ergebnisse?

Wenn du durch dein Tradingtagebuch, die oben aufgeführten Fragen beantworten kannst, dann kannst du auch gleichzeitig Änderungen in deinem Trading vornehmen.

Dein Tradingtagebuch ist also dein Qualitätsmanager und einer der wichtigsten Faktoren für ein erfolgreiches Trading! Denn nur, wenn du dich ständig verbesserst, kannst du wirklich langfristig erfolgreich sein und dich auf einen veränderten Markt anpassen. 

Wenn du kein Tradingjournal führst, kannst du dein Geld auch gleich verbrennen

Wenn du kein Tradingjournal führst, kannst du dein Geld auch gleich verbrennen © isak55/Shutterstock.com

Welche Fehler werden durch das Tradingjournal entdeckt?

Ich habe dir erklärt, warum du ein Tradingjournal führen solltest und welche Daten du unbedingt dokumentieren musst. Jetzt stellt sich dir vielleicht die Frage, welche Fehler und Verbesserungen du mit deinem Journal finden kannst.

In dem nächsten Abschnitt zeige ich dir ein paar typische Fehler, die sich leicht durch ein gutes Tradingjournal aufdecken lassen, sodass du diese Fehler in Zukunft vermeiden kannst.

HOHE TREFFERQUOTE – NIEDRIGES PAYOFF-RATIO

Du stellst beispielsweise fest, dass du eine hohe Trefferquote hast, aber deine Gewinne im Schnitt deutlich geringer sind, als deine Verluste? Das Problem: Du lässt Gewinne wahrscheinlich nicht laufen und möchtest lieber „den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach“. Dieses Verhalten führt zu solch einem Ergebnis. Jedoch: Es geht im Trading nicht um das Ego und nicht zwangsweise um eine hohe Trefferquote. Bei Strategien, die voraussetzen, dass man Gewinne laufen lässt, sollte man jedoch darauf achten, dass der Fokus nicht auf der Trefferquote liegt. 

 STÄNDIGE FEHLER

Viele Trader machen oftmals den gleichen Fehler. Ihr Problem ist jedoch nicht, dass sie immer wieder den gleichen Fehler begehen, sondern dass sie das erst gar nicht merken und somit gar nicht die Möglichkeit haben, diesen Fehler das nächste Mal nicht zu machen.
Stell‘ dir vor, du erkennst, dass du einen bestimmten Fehler immer wieder machst und dieser Fehler verantwortlich für deinen Misserfolg im Trading ist. Du hast plötzlich durch diese Erkenntnis, die Möglichkeit, diesen Fehler zu beheben.

Decke Fehler in deinem Trading auf und du wirst die Verbesserung schnell merken © suphakit73 Images/Shutterstock.com

FALSCHE MÄRKTE

Es gibt Märkte, die liegen einem Trader sehr gut und es gibt Märkte, die liegen einem Trader nicht so gut. Das Problem ist, dass man nicht pauschal sagen kann, welche Märkte gut oder schlecht sind – letztendlich kommt es dabei auf den Trader selbst an.

Doch mit einem Tradingjournal wirst du feststellen können, welche Märkte dir besonders gut und auch besonders schlecht liegen. Du musst dich nicht mehr auf deine subjektive Warnehmung verlassen, sondern kannst dir einfach dein Tradingjournal angucken.

Wenn dir dann auffällt, dass du in einem Markt besonders schlecht performst kannst du ihn ganz einfach raus werfen! 

UMGANG MIT DRAW DOWNS

Auch beim Thema Umgang mit Draw Downs kann ein Tradingjournal einiges bewirken. Denn viele Trader fahren in einem Draw Down ihr Risiko hoch, was letztendlich als Brandbeschleuniger wirkt. Doch auch so etwas wirst du mit einem Tradingjournal erst feststellen können.
Sobald du bemerkst, dass du in einem Draw Down steckst kannst du anfangen dein Risiko herunterzufahren und so dein Konto vor noch größeren Verlusten schützen.
Dein Tradingjournal dient dir als ständige Überwachung!

Dein Tradingjournal dient dir als ständige Überwachung! © SFIO CRACHO/Shutterstock.com

Das teamjournal

Wir haben bemerkt, dass viele Trader nicht in der Lage sind ein richtiges Tradingjournal zu führen und deshalb haben wir das teamjournal entworfen. Man muss sich nicht ständig mit irgendwelchen Excelformel quälen, sondern kann sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: Die Auswertung von seinem Trading!

Also wenn du auf der Suche nach einem professionellen Tradingjournal bist, solltest du dir unbedingt unser teamjournal angucken und dir so eine Menge Zeit und Geld sparen! 

Wenn dir der Artikel gefallen hat freue ich mich über ein Kommentar unter diesem Beitrag! 

 

 

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