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Virus-Ängste unter den Börsianern

Virus-Ängste unter den Börsianern

Das Coronavirus befällt die Medien

In diesem Artikel wollen wir einmal einen nüchternen Blick auf die Zusammenhänge beim Coronavirus werfen.

Wir finden heraus, wie sich Börsen bei vergangenen Epidemien verhalten haben und wie wir davon profitieren können.

Wir beginnen zunächst mit einer wichtigen Unterscheidung.

 

Entscheidend ist vor allem die Nachrichtenlage.

Die Existenz des Coronavirus wurde bereits Ende Dezember von chinesischen Behörden bekanntgegeben, doch schien das die Börsianer nicht zu kümmern.

Erst als das Virus international die Schlagzeilen erreichte, begannen auch die Kurse zu fallen. Wie können wir einen solchen Zeitpunkt ermitteln?

Die Google-Search Trends eignen sich für solche Zwecke sehr gut. Wir sehen, dass zum 21. Januar sprunghaft ein extremer Anstieg an Suchanfragen zum Coronavirus zu verzeichnen ist:

Die Google-Search-Trends zeigen einen sprunghaften Anstieg von Suchanfragen nach dem Coronavirus am 21. Januar.

 

Nun geschieht etwas interessantes, denn obwohl sich an der momentanen Lage nichts ändert, beginnen international Medien darüber zu berichten. Bei vielen Anlegern entsteht plötzlich Angst und wenn wir die Daten aus den Search-Trends mit den Märkten abgleichen, sehen wir zeitgleich folgendes:

Mit dem 21. Januar beginnen die Kurse plötzlich stark zu fallen.

Sobald also die Aufmerksamkeit an einer Thematik steigt, erhöht sich auch das Potenzial, mit dem große Kursbewegungen zustande kommen. Mit den Google-Search-Trends haben wir ein Werkzeug, so etwas schnell zu identifizieren.

Rücksetzer nicht verwunderlich

Dass der Markt bei einer solchen Epidemie einsteckt, ist nur logisch. Apple hat alle Stores in China geschlossen, Tesla musste die Fabrik in Shanghai  schließen und Fluglinien wie Lufthansa haben sämtliche Verbindungen mit China gestrichen. Ganze Industrien wie zum Beispiel die Kreuzfahrtindustrie brechen ein, nachdem nun schon mehrere Kreuzfahrtschiffe wochenlang unter Quarantäne liegen müssen. Wer möchte schon so seinen Urlaub verbringen?

Die Aktie des Anbieters “Royal Cruises” gibt stark nach.

 

Landeswährungen wie etwa der Thailändische Baht geben sprungartig nach, da nicht nur in China selbst Kapazitäten verloren gehen sondern auch im Ausland die chinesischen Touristen fehlen. Zwei Drittel des üblichen Anstroms an chinesischen Touristen sind ausgeblieben, so entgeht vielen Branchen eine Menge Geld.

 

Eine virusbedingte Flaute gibt es nicht zum ersten Mal

Die Menschheit wurde schon oft von neuartigen Viren heimgesucht und doch haben alle Fälle etwas gemeinsam: Sie waren vorübergehend.

In der Statistik unten sind unterschiedliche Epidemien aufgelistet. Dabei wird die Dauer der Krankeit, die betroffenen Handelstage und die Auswirkung auf den S&P 500 angegeben.

Es ist ganz klar zu erkennen, dass eine jede Krankheitswelle ihr Ende gefunden hat und die Wirtschaft nie einen bleibenden Schaden davon getragen hat. Auch beim Coronavirus nähern wir uns mit Blick auf die Zahlen dem Höhepunkt.

Nicht alle Firmen leiden unter dem Virus

Im Gegenteil, es gibt einige interessante Beispiele von Unternehmen, die gerade wegen dem Virus Gewinne machen. Diese Anti-Korrelationen eignen sich für uns als Trader bestens.

Beispiel #1 – Atemschutzmasken

Atemschutzmasken sind rar geworden und die Preise erreichen oft das zwanzigfache. Die pure Angst vor dem Virus treibt Menschen in risikofreien Gebieten dazu, sich mit Masken einzudecken. Das spielt Herstellern von solchen Masken natürlich in die Karten:

Die Aktie des Maskenherstellers “AlphaPro Tech” schießt durch Bekanntwerden des Virus in die Höhe.   

Biespiel #2 – Beyond Meat

Es ist bekannt, dass das Virus von tierischem Fleisch auf den Menschen überging. So steht natürlich sofort die Frage nach pflanzlichem Fleisch im Raum und dem Trendhersteller BeyondMeat wird wieder zu Aufwind verholfen.

Ein plötzlicher Anstieg, während von dem Virus berichtet wird.

 

Fazit

Das Coronavirus ist an der Börse also Chance und Gefahr zugleich. Letzteres ist mit Sicherheit vorübergehend und so bietet sich in diesen Tagen die Möglichkeit, Werte günstig nachzukaufen.

 

Das Thema habe ich in Videoform ebenfalls behandelt:

 

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